Man munkelt, Oliver Quiring finde, das Format “Vorlesung” sei heutzutage höchst seltsam. +++
Man munkelt, Gregor Daschmann wünsche sich, dass mal Studierende mit einer ähnlichen Software-Idee wie bei Google auf ihn zukommen. +++
Man munkelt, für Christian Schemer sei das GFG wie ein Lebkuchenhaus: ein Ort parasozialer Interaktion. +++
Man munkelt, Lesen sei für Tanjev Schultz Party im Kopf. +++
Man munkelt, Nik Jakob wäre gerne Clubbesitzer. +++
Man munkelt, Pablo Jost sorge sich im Zuge seines Seminars um 8:30 um die Work-Life-Balance der Studierenden. +++
Man munkelt, Thomas Koch musste eine Studie, bei der die Teilnehmenden “Friends” geschaut haben, abbrechen, weil die Gags zu schlecht waren. +++

Cancel Culture: Eine Erfindung des Internets?

„Cancel Culture“ als das Wundermittel des gesellschaftlichen Diskurses: Die Antwort auf Meinungen, die einem selbst missfallen oder die ethisch fragwürdig sind? Ist Ignoranz oder sogar Boykott die richtige Reaktion oder eine Gefahr für das grundlegende Recht der Meinungsfreiheit? Was Cancel Culture bedeutet und welche Konsequenzen sie mit sich bringt.

Die stilvolle Spießigkeit: Sophie Passmann und die karamellisierte Wallnusspizza auf dem Altbaubalkon

Die stilvolle Spießigkeit: Sophie Passmann und die karamellisierte Wallnusspizza auf dem Altbaubalkon

Altbauwohnung, Avocado-Brote und die Angst vorm Erben: In Komplett Gänsehaut führt Bestseller-Autorin Sophie Passmann die Leser*innen durch die absurde Welt derer, die zwar alles haben, aber mit den eigenen Privilegien schier überfordert scheinen. In langen Sätzen beschreibt sie das Milieu der “woken” Mittelschichts-Millennials, die in allen Lebenslagen den Drang haben, sich durch überzogene Selbstdarstellung von ihren Mitmenschen abzugrenzen – aber in Wahrheit genauso spießig sind wie alle anderen auch. Komplett Gänsehaut ist die Art von Milieustudie, von der man sich ertappt und ein bisschen verstanden fühlt.

Cash für Nudes

Cash für Nudes

Die Plattform “Onlyfans” ähnelt den gängigen sozialen Plattformen, spricht junge Leute an und verspricht Aufmerksamkeit, Zuspruch, Spaß und Selbstbestimmung über die eigenen Inhalte. Unterschiede und diese sind nicht zu verschweigen, gibt es aber – Onlyfans ist freizügig, in Teilen pornografisch und birgt Gefahren. Nutzer*innen und Creator*innen argumentieren mit der Funktion selbst zu bestimmen, wer wie viel zu sehen bekommt und schnell und einfach mit den eigenen Bildern Geld verdienen zu können. Die Seite ist umstritten und lässt sich kontrovers diskutieren. Ein differenzierter Blick auf ein soziales Netzwerk, der sich lohnt.

Langstrecke statt Video-Schnipsel: Das Revival der Doku

Schneller, kürzer, hektischer. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Videoformate dieser Logik bedient. Wissensvermittlung für eine Zielgruppe mit der Aufmerksamkeitsspanne Level TikTok. Doch es gibt auch eine Umkehr des Trends. Doku-Formate werden online millionenfach geklickt – und zwar vorwiegend von jungen User*innen.

Deutschland im Clubhouse-Hype: Was du über die neue Audio-App wissen solltest

Clubbing während einer Pandemie sieht anders aus: Statt Beats gibt es Live-Diskussionen aufs Ohr. Der Einlass – fast so exklusiv wie im Berghain. Mitmachen kann nur, wer ein iPhone hat und eine Einladung erhält. Die App „Clubhouse“ ist in nur wenigen Wochen zum Hype geworden – zu Recht?

Gruschel sich, wer kann

Vor zehn Jahren war Christian Wulff Bundespräsident, „Waka Waka“ der Dancehit des Sommers und StudiVZ das größte soziale Netzwerk in Deutschland. Weil alles wiederkommt, sogar die Schlaghose, feiert auch das VZ-Netzwerk sein Revival. Schräge Gruppennamen sind geblieben, vieles soll anders werden. David Kulessa hat sich angemeldet und wartet weiter auf die versprochenen 1001 Pastarezepte.