Man munkelt, für Christian Schemer sei das GFG wie ein Lebkuchenhaus: ein Ort parasozialer Interaktion. +++
Man munkelt, Gregor Daschmann wünsche sich, dass mal Studierende mit einer ähnlichen Software-Idee wie bei Google auf ihn zukommen. +++
Man munkelt, Nik Jakob wäre gerne Clubbesitzer. +++
Man munkelt, Oliver Quiring finde, das Format “Vorlesung” sei heutzutage höchst seltsam. +++
Man munkelt, Pablo Jost sorge sich im Zuge seines Seminars um 8:30 um die Work-Life-Balance der Studierenden. +++
Man munkelt, Thomas Koch musste eine Studie, bei der die Teilnehmenden “Friends” geschaut haben, abbrechen, weil die Gags zu schlecht waren. +++
Man munkelt, Lesen sei für Tanjev Schultz Party im Kopf. +++

Die Penny-Markt-Doku: Kiez-Kult, Korn und Klassismus

Die Spiegel-TV-Doku „Der Penny-Markt auf der Reeperbahn” sorgt auch noch 13 Jahre nach ihrer Erstausstrahlung für Aufruhr im Netz. Gezeigt werden die vermeintlich kultigen Kund*innen des Marktes – größtenteils Alkoholiker*innen und Obdachlose. Was für die einen die ideale Meme-Vorlage ist, ist für die anderen die schamlose Belustigung am Leid sozial schwacher Menschen.

„The Pioneer“ von Gabor Steingart: Kein alternatives Medium

Seit der Gründung 2019 versucht das Medienunternehmen „The Pioneer“, sich mit Podcasts und Newslettern auf dem deutschen Markt zu etablieren. Es wirbt damit, völlig unabhängig von der privaten Wirtschaft zu arbeiten. Der „Spiegel“ und die „Zeit“ werfen Gründer Gabor Steingart das genaue Gegenteil vor. Wer hat Recht?

Geburtstagskind Arte – 30 Jahre transnationaler Kultursender

Als „Bastard der Politik“ beschimpfte ein ARD-Intendant die deutsch-französische TV-Ehe noch vor dem Start. Doch mittlerweile hat der Kultursender seinen Platz in der Nische gefunden. Wir gratulieren und werfen einen Blick zurück auf 30 Jahre Arte.

Langstrecke statt Video-Schnipsel: Das Revival der Doku

Schneller, kürzer, hektischer. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Videoformate dieser Logik bedient. Wissensvermittlung für eine Zielgruppe mit der Aufmerksamkeitsspanne Level TikTok. Doch es gibt auch eine Umkehr des Trends. Doku-Formate werden online millionenfach geklickt – und zwar vorwiegend von jungen User*innen.

Deutschland im Clubhouse-Hype: Was du über die neue Audio-App wissen solltest

Clubbing während einer Pandemie sieht anders aus: Statt Beats gibt es Live-Diskussionen aufs Ohr. Der Einlass – fast so exklusiv wie im Berghain. Mitmachen kann nur, wer ein iPhone hat und eine Einladung erhält. Die App „Clubhouse“ ist in nur wenigen Wochen zum Hype geworden – zu Recht?

Rassismus in der Technologie – wenn Künstliche Intelligenz diskriminiert

Viele Entscheidungen in unserem Alltag werden bereits von künstlicher Intelligenz (KI) getroffen, ob wir es merken oder nicht. Perfekt ist sie aber lange noch nicht. Fehler von KIs sind dabei nicht nur kleine Unannehmlichkeiten. Sie können zu Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung führen und bringen schwerwiegende Probleme mit sich.

Googles privater Zeitungsmarkt

Wie finanziert sich zukünftig der Online-Journalismus? Die Zahlungsbereitschaft ist gering und zeichnet sich durch eine weitverbreitete Umsonst-Mentalität aus. Eine Umsonst-Mentalität, auf der sich bis zuletzt auch der Google-Konzern ausruhte. Nun erklärte sich der Internet-Intermediär bereit, für journalistische Inhalte zu zahlen. Und macht den Verlagshäusern damit ein vergiftetes Angebot.

Dschungelcamp ohne Dschungel – was bleibt da noch übrig?

Der Quoten-König unter den Trash-Formaten hat ein Problem. Das RTL-Format wird im Januar 2021 aufgrund der Pandemie nicht im Ausland stattfinden. Stattdessen plant der Sender eine Ersatz-Show in Deutschland. Auf was können sich die Dschungelfreunde unter uns freuen?

Der unermüdliche Showmaster

„Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“. Dieser Spruch prägte Generationen genauso wie dessen langjähriges Gesicht: Thomas Gottschalk. Doch nicht nur als Werbegesicht hat er sich in unsere Köpfe gebrannt. Radiostimme, modischer Trendsetter, Talkmaster und Gute-Laune-Onkel. Der Lockenschopf macht auch mit mittlerweile 70 Jahren keine Anstalten, sich aus dem Showbusiness zurückzuziehen.

Die “Mohrenstraße” – 31 Jahre Deutsche Einheit, 30 Jahre Berliner Uneinigkeit

Darf eine Straße den Namen M*****straße tragen? Ist das rassistisch oder historisch zu verstehen? Nach jahrzehntelangem Zaudern benennt der Berliner Senat die M*****straße um. Doch deutschlandweit schmücken weiter die Namen von bekennenden Antisemiten und NS-Funktionären die Straßenschilder – auch in Mainz.